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Eglise de la Madeleine

König Ludwig XV. beschloss 1764 den Bau der Eglise de la Madeleine. Durch die Französische Revolution wurden die Arbeiten 1791 unterbrochen. Napoleon hatte 1806 die Idee, aus der Kirche eine Ruhmeshalle zu machen. Nach Napoleons Untergang in Waterloo war die Ruhmeshalle Geschichte. Die Eglise de la Madeleine wurde 1845 eingeweiht. Architektonisch orientiert sich das Bauwerk an einem antiken, griechischen Tempel. Gewaltige korinthische Säulen stützen den Tympanon. Hofarchitekt Pierre Contant d’Ivry lieferte den Entwurf, der von Jean-Jacques-Marie Huvé vollendet wurde.

Im Innenraum befindet sich eine von Engeln umringte Skulptur von Maria Magdalena. Die lange Halle wird von drei Kuppeln gebildet, durch deren Oberlichter das Kirchenschiff erhellt wird.

Pl. de la Madeleine, 75008 Paris

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