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Dresden-Loschwitz

Text und Fotos © Martin Gotsmann

Loschwitz

Das Stadtteil Dresden-Loschwitz liegt rund 6 km östlich der Innenstadt, direkt an der Elbe. In diesem hübschen Vorort gibt es gleich mehrere Top-Attraktionen. Von den Hügeln an der Elbe hat man eine wunderschöne Aussicht auf Dresden und das Elbtal. Zwei unterschiedliche Bahnen führen zu Aussichtspunkten mit Restaurants und Biergärten.

Schwebebahn Dresden

Dresdner Schwebebahn

Die Dresdner Schwebebahn verbindet Loschwitz mit dem 84 m höher gelegenen Stadtteil Oberloschwitz. Die Schwebebahn hängt an 14 m hohen Trägern und wurde 1901 eröffnet, zwei Monate nach der berühmten Wuppertaler Schwebebahn. Die Dresdner Schwebebahn ist eine technische Rarität, sie ist die einzige Pendelbahn, die als Bergbahn genutzt wird. Die Streckenlänge beträgt 274 m. An der Bergstation befindet sich das Café Schwebebahn mit großer Terrasse und Blick auf das Blaue Wunder. Die Schwebebahn in Loschwitz gehört den Dresdener Verkehrsbetrieben (DVB). Der Eingang befindet sich in der Pillnitzer Landstraße in Dresden-Loschwitz.

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Standseilbahn-Dresden Loschwitz

Standseilbahn Loschwitz

Von der steilen Hangkante über der Elbe hat man einen schönen Blick auf die flache Stadt Dresden am gegenüberliegenden Ufer. Im Stadtteil Dresden-Loschwitz gibt es zwei Bergbahnen, die auf unterschiedliche Hügel führen. Die ältere ist die Standseilbahn, die seit 1895 in Betrieb ist. Die 547 m lange, eingleisige Strecke überwindet einen Höhenunterschied von 95 m. Die Dampfwagen wurden 1906 durch Elektrofahrzeuge ersetzt. Oben angekommen gibt es eine kleine Bergstation, von der aus man zum Restaurant Luisenhof aufbrechen kann. Es gibt eine große Terrasse mit schönem Blick auf die Elbe. Die Standseilbahn gehört den Dresdener Verkehrsbetrieben (DVB), der Einstieg befindet sich am Körnerplatz in Loschwitz. Siehe Link für Öffnungszeiten und Preise.

www.dvb.de

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Aussicht von Loschwitz über Dresden

Blick von der Bergstation der Schwebebahn auf Dresden

Das Blaue Wunder Dresden

Das Blaue Wunder

Die Stahlfachwerkbrücke über die Elbe wurde 1893 fertiggestellt und von den Dresdnern wegen des hellblauen Anstrichs „Blaues Wunder“ genannt. Die Spannweite der Hängebrücke beträgt 141 m. Die Loschwitzer Brücke galt damals auch als technische Meisterleistung der Ingenieurskunst. Geplant wurde die Stahlbrücke von Claus Köpcke und Hans Manfred Krügers. Um den russischen Vormarsch zu stoppen, sollte die Brücke 1945 gesprengt werden, was jedoch verhindert wurde. Das „Blaue Wunder“ ist eines der Wahrzeichen Dresdens, es überspannt die Elbe zwischen den Stadtteilen Blasewitz und Loschwitz.

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