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Deutsches Historisches Museum

Im Deutschen Historischen Museum wurden 1990 die Sammlungen der BRD und DDR vereinigt. Dem West-Berliner DHM wurden die Bestände und Grundstücke des Museums für Deutsche Geschichte übertragen. Dadurch zog das gemeinsame Museum ins ehemalige Zeughaus Unter den Linden, weil das DHM aus dem Reichstag ausziehen musste. Das Zeughaus wurde im Krieg zerstört und in der DDR nur vereinfacht wieder aufgebaut. Nach der Wiedervereinigung wurde die Fassade nach historischem Vorbild rekonstruiert und der Innenhof mit einem gläsernen Dach überspannt.

Das Deutschen Historischen Museum zeigt unter anderem wichtige Dokumente, Plakate, und Militaria aus der deutschen Geschichte. Zur umfangreichen Sammlung gehören auch historisch bedeutende Gemälde, Fotografien und Filme. Die Dauerausstellung erklärt die deutsche Geschichte anhand von ausgewählten Bildern und Dokumenten.

Architektur

Das Deutsche Historische Museum besteht aus zwei berühmten Bauwerken. Zum einen das Zeughaus an der Straße “Unter den Linden” und zum anderen der moderne Eingang in der Straße “Hinter dem Gießhaus”. Das barocke Zeughaus wurde 1706 als Arsenal errichtet. Das Zeughaus wurde von Arnord Nering entworfen und unter der Regie von Andreas Schlüter gebaut. Der Umbau zum Museum erfolgte zwischen 1998 bis 2003 durch den Architekten Winfried Brenne.

Der Anbau des Deutschen Historischen Museums wurde 2003 von I.M. Pei errichtet. Der amerikanische Architekt mit chinesischen Wurzeln, entwarf auch die Eingangspyramide des Louvre in Paris.

 

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