Ho Chi Minh Denkmal

Vor dem ehemaligen "Hôtel de Ville" (Rathaus) der Franzosen steht seit dem Sieg der kommunistischen Nord-Vietnamesen ein Denkmal für Ho-Chi-Minh, dem 1969 verstorbenen Präsident der Demokratischen Republik Vietnam. Saigon wurde nach dem Sieg 1975 in "Ho-Chi Minh-Stadt" umbenannt. Das sehenswerte Rathaus von 1908 dient heute als "Sitz des Volkskomitees".

 

Nguyen Hue

 

Präsidenten Palast

Der ehemalige Präsidenten Palast heißt heute "Wiedervereinigungspalast" (Hoi Truong Thong Nhat) weil hier die Wiedervereinigung von Nord- und Süd-Vietnam verhandelt wurde. Der Palast wurde 1962 errichtet und diente als Hauptquartier Süd Vietnams. Sehenswerte Räume wie aus einem alten "James Bond Film" mit unterirdischem Bunker.  

Französisches Postamt

Das Hauptpostamt von Saigon (Buu Dien Trung Tam) sieht mit seinen Rundbögen aus wie eine Bahnhofshalle. Das Postgebäude wurde 1891 von Gustave Eiffel für die französische Kolonialverwaltung errichtet. In der Halle kann man Briefmarken und touristische Konsumgüter erwerben.

Kathedrale Notre Dame

Die Kathedrale "Notre Dame" steht im Zentrum des französischen Saigon. Das katholische Gotteshaus wurde 1880 errichtet. Die Fassade ist mit roten Fliesen aus Marseille verkleidet. Die Türme der neo-romanischen Kirche sind 40 m hoch und waren lange Zeit die höchsten der Stadt. Vor der Kathedrale steht eine Marienstatue mit der Inschrift: "Regina Pacis Ora Pro Nobis". (Fürbitte der Königin des Friedens)

Jadekaiser Pagode

Der "Jadekaiser" Yu Di ist die höchste Gottheit der Daoisten. Er regelt von seinem Himmelspalast alle himmlischen und irdischen Angelegenheit. Der Tempel ist eine der Hauptattraktionen von Saigon. Er ist auch als "Schildkröten-Tempel" bekannt weil sich links neben dem Eingang ein Wasserbecken befindet in das man Schildkröten "frei" lassen kann. Der Innenraum ist dunkel und voll mit wertvollen Schnitzereien.

Ben Thanh Markthalle

Der "Ben Thanh" Markt wurde 1914 von der französischen Kolonialregierung errichtet und hieß damals Les Halles Centrales. Heute ist es eine geschäftige Markthalle in der man von Lebensmitteln, Kleidern, Gewürzen, Küchenutensilien und Tand alles kaufen kann. Es gibt auch kleine Restaurants die einfache Gerichte anbieten.

 

Phan Boi Chau 32

 

Miriamman Tempel Saigon

Der farbenfrohe "Miriamman Tempel" wurde Ende des 19 Jahrhunderts von der südindischen Minderheit Saigons errichtet. Miriamman ist eine hinduistische Muttergöttin, die Krankheiten heilen oder verursachen kann und für Regen sorgt. Sie wird besonders von Tamilen verehrt. Wer den Innenbereich des Tempels betritt sollte die Schuhe ausziehen. Das Heiligtum der Miriamman befindet sich im Zentrum. An den Außenwänden befinden sich viele weitere hinduistische Götter, wie Kaliyamman (Foto).

 

45 Truong Dinh

 

Skydeck Bitexco Tower

Der "Bitexco Financial Tower" ist mit 262 m das derzeit höchste Gebäude von Saigon. Der Büroturm mit dem markanten Hubschrauber Landeplatz an der Seite wurde vom New Yorker Architekten Carlos Zapata entworfen. Das Bauwerk mit 68 Etagen wurde 2010 fertiggestellt. Im 56. Stockwerk befindet sich eine Aussichtsplattform mit spektakulärem Panorama über die Stadt.

 

36 Ho Tung Mao

www.bitexcofinancialtower.com

 

Phuoc An Hoi Quan Pagode

Die "Phuoc An Hoi Quan Pagode" wurde 1902 von Händlern aus der chinesischen Provinz Fujian errichtet. Der Tempel ist General "Quan Cong" gewidmet. "Quang Cong" ist ein loyaler Super-Krieger, der leicht ausrastet daher das rote Gesicht. Im Altarraum steht er dafür, Probleme aus dem Weg zu räumen. Im Tempel findet man Hellebarden mit Symbolen der 8 Tugenden.

 

184 Duong Hong Bang

 

Quan Am Pagode

Die "Quan Am Pagode" wurde 1740 als Versammlungsraum der Chinesen aus Fujian errichtet. "Quan Am" ist die buddhistische Göttin "Guanyin" oder auch "Bodhisattva Avalokiteshvara" genannt. Quan Am kann mit ihren 1000 Armen jedem helfen. Im Tempel kann man auch zu daoistischen Heiligen beten und Räucherstäbchen entzünden.

 

12 Lao Tu

 

Thien Hau Tempel

"Thien Hau" ist eine daoistische Schutzgöttin der Seefahrer. "Thien Hau" (Pinyin: Tian hou) ist die Gemahlin des Himmels und wird besonders in Südchina verehrt. Dieser Tempel wurde 1760 von Chinesen aus Guangzhou errichtet. Besonders schön sind die Dachverzierungen mit Tieren und Symbolen aus der chinesischen Mythologie.

 

710 Nguyen Trai

 

Hoi Quan Nghia An Tempel

Mit dem "Hoi Quan Nghia An Tempel" befindet sich ein weiterer chinesischer Tempel direkt in der Nähe. Hier werden die Schutzheiligen "Quan Cong", sein rotes Pferd und sein Helfer "Nghia An" verehrt. Quan Cong war ein ein General aus der Zeit der "drei streitenden Reiche" San Guo 184-280 n. Chr.. Siehe auch "Phuoc An Hoi Quan Pagode". Im Tempel gibt es einen heiligen Ventilator und im Innenhof hängen viele Räucherspiralen.

 

688 Nguyen Trai

 

Binh Thay Markthalle

Die große Markthalle in Saigons Chinatown ist wirklich sehenswert. In der Mitte der Markthalle befindet sich ein Innenhof mit Brunnen und Garten. Auch wenn das Gebäude von 1920 sehr europäisch anmutet, so wurde es doch von einem chinesischen Geschäftsmann gespendet. Wenn man genau hinsieht erkennt man Drachen auf dem Dachfirst und weitere chinesische Ornamente. Innen ist die Markthalle eher dunkel und quillt über vor Waren und Menschen.

 

57 Durong Thap Muoi

 

Saigon River Cruise

Der Saigon Fluss schlängelt sich durch das Stadtzentrum Saigons und mündet noch im Stadtgebiet von Ho-Chi-Minh-City in den deutlich größeren "Song Soai Rap". Nachts wenn alle Lichter der Stadt die Skyline von Saigon beleuchten, bietet sich eine Bootstour auf dem Fluss an. Anlegestellen befinden sich in der Verlängerung der Nguyen Hue.

Stadtplan Sehenswürdigkeiten Saigon

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Reiseführer Saigon

Saigon oder Ho-Chi-Minh-Stadt?

Saigon ist die größte Stadt Vietnams und auch das wirtschaftliche Zentrum des Landes. 1976 wurde Saigon in "Ho-Chi-Minh Stadt" umbenannt, der erste Bezirk heißt jedoch immer noch "Sai Gon". Da der Name "Ho-Chi-Minh Stadt" etwas sperrig ist und wie "Karl-Marx-Stadt" oder "Leningrad" keine lange Geschichte und keine lange Zukunft haben wird, nennen wir die Stadt hier weiterhin "Saigon". Der Name der Stadt wird fast immer abgekürzt "Thanh Pho Ho Chi Minh" wird zu "TP.HCM" und "Ho Chi Minh City" zu "HCMC". Für alle die es richtig machen wollen, der offizielle Name ist "Thanh Pho Ho Chi Minh".

 

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Sehenswertes in Saigon

 

Zentrum

Saigon oder "Ho-Chi-Minh-Stadt" ist mit über 8 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 2095 km² eine sehr große Stadt. Für Touristen sind zwei Bereiche sehenswert. Der erste Bereich ist das koloniale Stadtzentrum der ehemaligen französischen Kolonie am Sai Gon Fluss. Hier befinden sich die meisten Sehenswürdigkeiten, wie das Ho-Chi-Minh Denkmal, das Hotel de Ville, die Kathedrale, der Wiedervereinigungspalast oder das Postamt. Dieser Bereich ist auch das Zentrum mit Bürotürmen, luxuriösen Einkaufsstraßen und internationalen Hotels.

Cholon (Quan 5)

"Cholon" heißt "Großer Markt" und war früher eine Ansiedlung chinesischer Kaufleute. Heute befinden sich hier viele buddhistische und daoistische Tempel, die von den chinesischen Händlern gegründet wurden. In Cholon steht auch die große Markthalle "Binh Tay".

 

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