Topkapi Sarayi

Ab 1469 wurde der Palast von Mehmed II angelegt. Durch die strategische Lage über dem Hafen, konnte der Sultan von hier den Bosporus mit seinen Kanonen kontrollieren. Die traumhaft schöne Palastanlage sollte kein Besucher verpassen.

Hagia Sophia

Hagia Sophia, die Kirche der Heiligen Weisheit, wurde von Kaiser Justinian errichtet, der von 527 bis zu seinem Tod 565, das Römische Reich regierte. Die Hagia Sophia war über Jahrhunderte die größte Kirche der Welt. Die Kuppel hat einen Durchmesser von ca. 32 m. Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen im Jahr 1453, wurde die Hagia Sophia zur Hauptmoschee von Istanbul.

Yerebatan Sarayi

"Der versunkene Palast" wird die Zisterne auch genannt, die der Byzantinische Kaiser Justinian im Jahr 565 errichten ließ, um seinen Palast mit Wasser zu versorgen. Mit 336 Marmorsäulen, die je 9 m hoch sind, wirkt der Yerebatan Sarayi tatsächlich wie ein unterirdischer Palast. Die Kapitelle sind korinthisch und dorisch. Auf einer 140 m langen und 70 m breiten Grundfläche konnten 80.000 Kubikmeter Wasser gespeichert werden. Nach der Eroberung von Byzanz durch die Osmanen im Jahr 1453, diente die Zisterne nur noch kurze Zeit als Wasserversorgung des Topkapi Sarayi. Die Osmanen bauten eine neue Wasserversorgung und der "Versunkene Palast" geriet in Vergessenheit. Erst im 16. Jahrhundert wurde der Yerebatan Sarayi wiederentdeckt.

Der Eingang zum Yerebatan Sarayi befindet sich neben der Hagia Sophia. Man gelangt über eine Treppe in die große Halle, hier können die Besucher über Stege, den antiken Wasserspeicher besichtigen. Die Hauptsehenswürdigkeit der Zisterne sind die beiden Medusenhäupter, die als Säulenbasis verwendet wurden. Man ist sich nicht sicher, ob sie aus einem anderen Bauwerk stammen oder als Schutz extra für den "Versunkenen Palast" hergestellt wurden. Der Kopf der Medusa wurde in Byzanz als Schutz eingesetzt. Der Legende zufolge kann der Schlangenkopf jeden in Stein verwandeln, der ihn ansieht. Damit das nicht passiert, wurden die Schlangenhäupter kopfüber aufgestellt. Der "Versunkene Palast" ist eine der Top-Attraktionen von Istanbul.

 

Obelisk

Der Ägyptische Obelisk kam im 4 Jh., unter Kaiser Theodosius (379-395), nach Konstantinopel. Damals befand sich hier das 429 m lange Hippodrom, in dem Wagenrennen mit 100.000 Zuschauern veranstaltet wurden. Auf dem Platz steht auch die Schlangensäule, die einst im griechischen Delphi stand und von Konstatin in seine Hauptstadt gebracht wurde. Die drei Köpfe der Säule sind bis auf einen verloren gegangen. Dieser befindet sich heute im Archäologischen Museum neben dem Topkapi Sarayi.
  

Sultan Ahmed Camii

Sultan Ahmed I ließ diese gewaltige Moschee 1616 errichten. Das auch "Blaue Moschee" genannte Gotteshaus verdankt seinen Namen, den blauen Fliesen im Innenraum. Die sechs schlanken Minarette prägen die Silhouette von Istanbul.

Cemberlitas

Die 35 m hohe Konstantinssäule stand im römischen Forum und diente Apollon, dem Gott des Lichts, der Künste, der Heilung, des Frühlings und der sittlichen Reinheit. Errichtet wurde sie von Kaiser Konstantin, der das römische Reich von 306-337 regierte. Konstantin sah sich selbst als Sonnengott und die Statue auf der Säule war ihm nachempfunden. Das Forum war das Zentrum der römischen Stadt Konstantinopel. 1106 wurde die Apollon-Statue bei einem Sturm zerstört. 
  

Kapali Carsi

Der Große Basar, auch "Gedeckter Basar" genannt, entstand durch das zusammenwachsen alter und neuer Markthallen in den letzten 500 Jahren. Man kann stundenlang durch die großzügigen, hohen Hallen bummeln.
  

Süleymaniye Camii

Süleyman der Prächtige ließ diese Moschee 1557 errichten. Die Moschee mit ihren zahlreichen Kuppeln und lichtdurchfluteten Räumen ist ein architektonisches Meisterwerk von Mimar Sinan, dem bekanntesten Architekten der Osmanen, dessen Grabmal sich hier befindet.

Sehzade Camii

Die Sehzade Camii (Prinzenmoschee) wurde 1543-1548 zum Gedenken an den verstorbenen Sohn von Süleyman dem Prächtigen errichtet. Es war die erste Moschee des berühmten Architekten Sinan. Joseph Sinan wurde 1491 als Christ geboren und als Knabe zwangsweise zum Muslim umerzogen. Unter Süleyman I stieg er zum Hofbaumeister auf und errichtete über 130 Moscheen. Sein bekanntestes Werk ist die Selimiye Moschee in Edirne. 

  

Yeni Camii

Mit dem Bau der Yeni Camii wurde unter Safiye, der Mutter Mehmeds III, im Jahr 1597 begonnen. Da Mehmed III bereits 1603 verstarb wurde die Moschee erst unter Mehmed IV fertiggestellt. Eingeweiht wurde die Neue Moschee im Jahr 1663. Zur Moschee gehört ein Hospital, eine Koranschule und ein öffentliches Bad. Der Innenraum ist mit blau-weißen Iznik-Fayencen ausgestattet, die aus der Region um Bursa stammen und von chinesischem Porzellan inspiriert wurden. Die prächtige Yeni Camii steht zwischen der Galata-Brücke und dem Ägyptischen Basar.

Misir Carsisi

Der Misir Carsisi Ägyptische Basar am Hafen neben der Yeni Camii, hat sich noch den orientalischen Charme bewahrt. Hier gibt es große Berge mit duftenden Gewürzen, Händler die türkische Süßwaren anbieten und Gedränge in historischer Kulisse.
  

Galata Kulesi

Der Galata-Turm entstand 1349 als Teil der Stadtbefestigung der Genueser Händler, die in Galata eine Handelsniederlassung betrieben. Der Turm steht auf einem 48 m hohen Hügel und ist 67 m hoch. Von der Aussichtsplattform hat man das schönste Istanbul Panorama. Der Galata Kulesi zählt daher zu den Top-Sehenswürdigkeiten am Bosporus. Der Blick auf das Goldene Horn ist wirklich einzigartig.  
  

Istiklal Caddesi

Die Fußgängerzone in Beyoglu führt vom Galataturm zum Taksim Platz. Auf der lebhaften Einkaufsstraße fährt eine alte Straßenbahn. Links und rechts der Straße befinden sich Einkaufspassagen, kleine Märkte, Restaurants und Kinos.

Kiz Kulesi

Der Mädchenturm wurde als Leuchtturm im 18 Jh. errichtet. Nach der Legende lebte hier ein Mädchen, dem prophezeit wurde, das es vergiftet werde. Um ihrem Schicksal zu entkommen lebte sie hier, wurde dann aber doch von einer Schlage gebissen, die in einem Obstkorb auf die Insel kam.

Bosporus Brücke

Das Londoner Ingenierbüro Freeman Fox & Partner errichtete die 1560 m lange Brücke über den Bosporus. Eröffnet wurde die Hängebrücke, die Europa mit Asien verbindet 1973. Mittlerweile ist die Brücke zum Wahrzeichen von Istanbul geworden.

 

Bogaziçi Köprüsü

Ortaköy Camii

Die neobarocke Ortaköy Camii wurde 1856 vom Architekten Balyan erbaut. Zusammen mit der Bosporusbrücke im Hintergrund, ist sie eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Von der Innenstadt kann man mit der Fähre direkt nach Ortaköy fahren. 

Kariye Camii

Die Chora Kirche wurde 1321 von Theodorus Metochites, einem Theologen und hohen Beamten von Kaiser Andronikos II, errichtet. Der Innenraum der Kirche, ist mit prachtvollen, goldenen Mosaiken verziert. 

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