Fuji-san

Der 3.776 m hohe Fuji ist der höchster Berg des Landes und das Wahrzeichen von Japan. An klaren Tagen kann man den ebenmäßigen Vulkankegel sogar von Tokyo aus sehen. Der Vulkan Fuji-san brach 1776 zum letzten mal aus. Wer den Berg besteigen will, kann mit Bussen bis an die Baumgrenze gelangen, man sollte mindestens eine Übernachtung einplanen. Für den Aufstieg braucht man je nach Kondition zwischen 4-6 Stunden, der Abstieg geht deutlich schneller. Die Besteigung des Vulkans ist im Juli und August am einfachsten, dann sind die Berghütten geöffnet und der Transport zum Fuji ist durch ein großes Angebot problemlos möglich. In den anderen Monaten sollten nur erfahrene Bergsteiger den Aufstieg wagen, da man sich dann durch Eis und Schnee kämpfen muss. 

Wie kommt man zum Fuji?

Ab Tokyo (Westseite Shinjuku Bahnhof) fahren Busse von Fujikyu und Keio direkt zum Fuji. Von Shinjuku fahren auch Bahnen Richtung Fuji. Die Chuo-Linie fährt nach Otsuki, dort steigt man in die Fujikyu-Linie um, die nach Kawaguchiko fährt. 

Fujikyu: http://bus-en.fujikyu.co.jp/

Keio: https://highway-buses.jp/ 

 

 

Fuji-san

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Kamakura

Etwa 30 km südlich von Tokyo liegt das Küstenstädtchen Kamakura. Berühmt ist der Ort für den Großen Buddha. Die 13,5 m hohe Bronze Statue des Daibutsu wurde 1252 im Kotoku-in Tempel aufgestellt. Zwischen 1192 und 1333 war Kamakura das politische und militärische Zentrum Japans, die Hauptstadt blieb jedoch Kyoto mit der Residenz des Kaisers. Neben dem Großen Buddha gibt es viele schöne Tempelanlagen in den bewaldeten Bergen rund um Kamakura. Zu den bekanntesten Tempeln von Kamakura gehören der Engakuji mit einem Zahn Buddhas, der Scheidungstempel Tokeiji, in dem Frauen als Nonnen leben konnten, wenn sie sich von ihrem Mann getrennt hatten, der Hortensien Tempel Meigetsu (Ajisai-Tempel), der chinesische Kenchoji im Stil der Song Dynastie, der Schrein Hachimangu, der als Hauptheiligtum der Stadt gilt, die größte Kannon Statue aus Holz findet man im Hase-Kannon Tempel, der Zuisenji hat einen sehr schönen Zen Garten und der Hokokuji einen kleinen Bambuswald. Kamakura hat rund 180.000 Einwohner und lässt sich zu Fuß erkunden. 

Wie kommt man von Tokyo nach Kamakura?

Vom Hauptbahnhof Tokyo fährt die Yokosuka-Linie in rund einer Stunde nach Kamakura.

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Nikko

Ein japanisches Sprichwort lautet: "Sage nie prächtig bevor du Nikko gesehen hast." Die Tempelanlage in Nikko wurden 1634 von Iemitsu Tokugawa als Grabmal für seinen Großvater Ieyasu Tokugawa erbaut. Ieyasu war der Begründer der Tokugawa Dynastie die Japan vereinte. Er wollte als Tosho-Daigongen (große Wiedergeburt Buddhas, die den Osten Erleuchtet) in Nikko (Sonnenlicht) begraben werden. Sein Enkel Iemitsu erfüllte ihm diesen Wunsch. Iemitsu ging durch die Isolationspolitik Japans in die Geschichte ein, 200 Jahre lang wurde der Kontakt zum Ausland unterbrochen. 15.000 Handwerker aus ganz Japan kamen nach Nikko um diese Tempel zu errichten. Besonders auffällig sind die vielen Schnitzarbeiten die farbig bemalt oder mit Blattgold verziert wurden. Das bekannteste Motiv sind die drei weisen Affen die sich den Mund, die Ohren und die Augen zu halten. Sie wollen nichts Böses sagen, hören oder sehen. (Tosho-gu-Schrein)

Zu den Sehenswürdigkeiten von Nikko gehört die Shinkyo-Brücke über den Fluss Daiya, der Tosho-gu-Schrein mit dem Schatzturm in dem sich die Asche von Ieyasu Tokugawa befindet und der Taiyuin-byo-Schrein, das Mausoleum von Iemitsu Tokugawa.

Wie kommt man von Tokyo nach Nikko?

Man kann mit dem Shinkansen nach Utsunomiya fahren und dort in die Nikko-Linie umsteigen. Am Bahnhof Asakusa gibt es auch einen Schnellzug SPACIA der Tobu-Linie nach Nikko, der rund 2 Stunden benötigt.

http://www.tobu.co.jp/foreign/en/

Karte Fuji-San

Reiseführer Tokyo

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