India Gate

Das India Gate bildet den östlichen Abschluss des Rajpath der zentralen Achse im Regierungsviertel von Neu-Delhi. Das India Gate erinnert an die indischen und britischen Soldaten die für ihr Land im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Später wurden Inschriften für gefallene Soldaten nachfolgender Kriege hinzugefügt. Der Torbogen wurde von Edwin Lutyens entworfen, der zusammen mit Herbert Baker die neue Hauptstadt Indiens plante. Vorbild für das India Gate war der Arc de Triomphe in Paris. Der 1921 errichtete India Gate ist 42 m hoch und zum Wahrzeichen von Neu-Delhi geworden.

Red Fort Lal Qila

Das Rote Fort in Delhi wurde von Muhammad Shah Jahan zwischen 1639 und 1648 errichtet. Es war der Palast der Mogul-Dynastie in Indien. Das Rote Fort war eher eine Palaststadt als eine militärische Bastion. Es gab Einkaufsstraßen und viele Gärten. Shah Jahan ließ auch das Taj Mahal in Agra errichten. Das Rote Fort wurde von Afghanen erobert und später auch von den Briten geplündert. Die heutige Anlage lässt die einstige Pracht nur erahnen. Über dem Lahore Gate wurde 1947 zum ersten Mal nach der Unabhängigkeit von den Briten, die indische Flagge gehisst. Seitdem ist das Red Fort ein Symbol der indischen Nation. Das aus rotem Sandstein errichtete Fort zählt zu den Top Sehenswürdigkeiten von Delhi und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

  

Jantar Mantar

Das Observatorium wurde 1724 von Jai Singh II errichte, um den Zeitpunkt für Rituale zu bestimmen und um astronomische Erkenntnisse zu sammeln. Ein ähnliches Jantar Mantar wurde in Jaipur errichtet. Die Sternwarte besteht aus großen Bauwerken, von denen die Laufbahn der Himmelskörper beobachtet wurde.

Altstadt von Delhi

Die verwinkelte orientalische Altstadt von Alt-Delhi befindet sich im Dreieck zwischen den Straßen Nai Sarak Marg, Chawri Bazar, Jama Masjid Rd. und Chandni Chowk Rd. Es lohnt sich einen Führer zu nehmen, der die schönsten Innenhöfe kennt. Old-Delhi ist eine sehr verwinkelte, orientalische Altstadt ohne Führer kann man sich hier schnell verlaufen. Die Gassen sind oft dunkel und die Müllabfuhr kommt nicht täglich. Die Altstadt ist das genaue Gegenteil der weitläufigen Gartenstadt Neu-Delhi. Um die Stadt zu verstehen, muss man beides gesehen haben.

 

Humayuns Grabmal

Humayun regierte von 1530 bis 1556 als zweiter Herrscher über das Mogulreich und konnte 1555 Delhi zurück erobern. Ein Jahr später starb der Herrscher und seine Frau ließ diese Mausoleum für ihn errichten, das um 1570 fertiggestellt wurde. Das Humayun Mausoleum ist eine streng geometrische Anlage. Es steht auf einer 7 m hohen Plattform, in der Mitte eines Quadrats aus je sechs Feldern. Die Felder werden durch Wege und kleine Kanäle begrenzt. Der Garten soll das Paradies darstellen, wie es im Koran beschrieben wird. Das Quadrat des Gartens wird durch die Kanäle in vier Teile geschnitten, daher wird diese Art des Gartenbaus auch Cahar-Bag (vier Gärten) genannt. Das zentrale Grabmal wurde von einem Architekt aus Afghanistan entworfen, der sich sehr wahrscheinlich von den großen Bauwerken in Samarkand inspirieren ließ. Das Grabmal von Humayun wurde mit rotem Sandstein aus Rajasthan verkleidet. Unter der hohen Kuppel steht der Kenotaph Humayuns aus weißem Marmor, dsa eigentliche Grab befindet sich darunter. Sein Grabmal diente späteren Gräbern, wie dem Taj Mahal als Vorbild. Das Grabmal liegt in einer traumhaft schönen Gartenanlage, ganz in der Nähe des Yamuna.

Bahai Lotus Tempel

Das Bahai House of Worship wurde 1986 von der aus Persien stammenden Bahai Sekte errichtet. In der an eine Lotusblüte erinnernden Halle, können Menschen aller Religionen beten. Der Bahai Lotus Tempel liegt in einem großen Garten. Die Bahai Sekte hat auch in Haifa (Israel) einen wunderschönen Tempel errichtet.

Jama Masjid

Die Jama Masjid Moschee wurde 1656 von Shah Jahan errichtet, der von 1627-1658 regierte. Die Jama Masjid wurde als Hauptmoschee der neuen Hauptstadt Shahjahanabad errichtet. Die Moschee steht auf einer hohen Plattform, zu der drei Treppen führen. Die Plattform bildet einen großen, von Mauern umschlossenen Platz, an deren Westseite die Jama Masjid steht. Die Moschee hat zwei schlanke Minarette, drei weiße Kuppeln und ein zentrales Eingangstor. Die größte Moschee Indiens kann auch von nicht Muslimen besucht werden. Die Gebetszeiten sind zu beachten und man sollte die Schuhe ausziehen.  

Connaught Place

Der Connaught Place ist das Zentrum von Neu-Delhi, hier treffen sich alle Sichtachsen, der von den Briten geplanten Hauptstadt. Mittlerweile ist der Platz auch zum Mittelpunkt des Metro-Systems geworden. Rund um den Platz gibt es viele Geschäfte und einige westliche Restaurants.

Hanuman Tempel

Der riesige, rote Affengott Hanuman erhebt sich neben der Link Road und zwischen den Metro-Stationen Chandewalan und Karol Bagh in den Himmel von Delhi. Hanuman ist eine hinduistische Gottheit, die fliegen kann, ungeheure Kraft besitzt und seine Größe je nach Belieben verändern kann. Hanuman ist im Ramayana der treue Gehilfe von Rama.

Qutb Minar

Der Qutb Minar ist ein 75 m hohes Minarett aus Sandstein, das zum Gedenken an den Sieg über die Hindus um 1230 errichtet wurde. Die Anlage rund um den Qutb Minar wirkt wie eine Ruinenstätte, tatsächlich wurde die Moschee Quwwat-ul-Islam Macht des Islam nie fertiggestellt. Der Turm steht im Mehrauli Archaeological Park, der 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Das Qutb Minar ist eines der Wahrzeichen von Neu-Delhi und wird oft von Schulklassen belagert. 

 

Sri Aurobindo Marg, Mehrauli

 

Stadtplan Sehenswürdigkeiten Neu-Delhi

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Reiseführer Neu-Delhi

Willkommen in Delhi

Die indische Hauptstadt besteht aus zwei Teilen. Old-Delhi ist die historische Altstadt aus der Mogul-Zeit, mit engen, dunklen Gassen. Neu-Delhi ist die am Reißbrett geplante Hauptstadt der britischen Kolonie Indien, mit breiten Prachtstraßen und Grünflächen. Beide Städte sind längst zusammen gewachsen und bilden ein riesiges Stadtgebiet mit über 12 Millionen Einwohnern.

 

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Delhi entdecken

Wetter

Das Klima in Delhi ist trocken und heiß, im Sommer (Juli, August und September) ist Regenzeit bei Temperaturen um die 40 °C. In den anderen Monaten regnet es dafür kaum noch. 

Transport

Delhi hat ein U-Bahn-System das man empfehlen kann, allerdings ist das Streckennetz im vergleich zu Größe der Stadt eher bescheiden. Der Flughafen ist an das Metro-Netz angeschlossen. Zum Laufen sind die meisten Entfernungen zu groß, der Verkehr, der Staub und die Hitze machen das Laufen nicht empfehlenswert. Wer Glück hat bekommt ein richtiges Taxi aber meistens muss man mit einem "Tuk Tuk" durch die Stadt fahren.

Essen

Gutes indisches Essen bekommt man überall, man sollte bei der Wahl des Restaurants sehr auf die Hygiene (Preis) achten. Wer Angst vor dem berühmten "Delhi Belly" (1 Woche schweren Durchfall) hat, sollte auf Fleisch und Fisch verzichten. Vegetarische Gerichte führen nur zu kurzen Magen-Verstimmungen. Rund um den Connaught Place gibt es auch westliche Restaurants mit besserer Hygiene.

 

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