Nach dem ersten Opiumkrieg, musste sich China in den Verträgen von Nanjing, für westliche Händler öffnen. Shanghai war einer von 4 Häfen, über die die Ausländer jetzt Handel treiben und Opium verkaufen durften. Keine andere chinesische Stadt wuchs so schnell durch den Handel mit den Kolonialmächten und keine war so westlich wie Shanghai.
960Das Fischerdorf Shanghai wird erstmals urkundlich erwähnt. 
1554Nancheng (Südstadt), die heutige chinesische Altstadt, erhält eine ovale Stadtmauer. 
1800Shanghai ist eine Hafenstadt mit etwa 200.000 Einwohnern. 
1842Shanghai wird im Ersten Opiumkrieg von britischen Kriegsschiffen beschossen.
1843China muss Shanghai nach dem Opiumkrieg für Ausländer öffnen. Die Briten errichten nördlich der chinesischen Stadt, ihr Konzessionsgebiet das heute als Bund bekannt ist.
1847Die Franzosen errichten ihre Handelsniederlassung westlich der chinesischen Altstadt.
1851Durch die Niederlage der Qing-Dynastie gegen die westlichen Mächte, Überbevölkerung und Korruption brach die Taiping Tianguo Revolution aus. Der Bürgerkrieg kostete 20 Mio. Menschen das Leben. Viele Chinese flohen vor der Gewalt in die westlichen Konzessionsgebiete. Shanghai lag am nächsten zu Nanjing, dem Zentrum des Taiping-Aufstands und wuchs sehr schnell durch Kriegsflüchtlinge. 
1860Nach dem Zweiten Opiumkrieg, wurden in den Ungleichen Verträgen von Tianjin weitere Privilegien der Kolonialmächte festgeschrieben. 
1863Die Vereinigten Staaten von Amerika eröffnen eine Niederlassung in Shanghai.
1895Auch die Japaner lassen sich in Shanghai nieder. Das britische Konzessionsgebiet wird zum "International Settlement" ausgebaut.
1900Die Bevölkerung wächst auf über 600.000 Einwohner.
1918Shanghai wird zur Weltstadt, mehr als eine Millionen Menschen leben in der Stadt. Shanghai wird zum Inbegriff für Drogenkartelle, Prostitution und Reichtum.
1919Das deutsche Überseegebiet Qingdao wird nach dem ersten Weltkrieg nicht an China zurückgegeben, sondern fällt an Japan. Dies führt zu Aufständen und Streiks gegen die Imperialisten.
1921Die kommunistische Partei Chinas wird in Shanghai gegründet. 
1926Die Kommunisten rufen zum Generalstreik gegen die Ausländer auf und legen die Stadt lahm. Chiang Kai-Shek läßt auf drängen der Konolialmächte die Demonstranten erschießen. Beim Massaker von Shanghai werden über 5.000 Menschen exekutiert.
1932Ein Handelsembargo gegen japanische Waren führte zu einem Angriff der Japaner auf Shanghai. Japanische Flugzeuge bombardieren Shanghai und Soldaten rücken von der Küste her, auf die Stadt zu. Daraufhin wird der Handelsboykott aufgehoben. 
1937China befindet sich im Bürgerkrieg, Japan hat 1931 die Mandschurei besetzt und marschiert jetzt massiv in China ein. Die Japaner erobern Shanghai, marschieren aber nicht in der Internationale Zone ein. 
1941Nach dem Angriff auf Pearl Harbour, besetzten die Japaner auch die ausländischen Konzessionsgebiete in China. 
1945Nach der Niederlage Japans, geht der Bürgerkrieg zwischen den Kommunisten und der Kuomintang weiter. 
1949Die Volksbefreiungsarmee rückt in Shanghai ein, die Kuomintang flieht nach Taiwan. 
1950In Shanghai leben etwa 5 Millionen Menschen.
1989Auf dem Tian An Men Platz in der Hauptstadt Beijing, werden die Demonstrationen der Studenten für mehr Demokratie gewaltsam beendet.
1990Der Stadtteil Pudong wird zur Sonderwirtschaftszone erklärt. 
1996Die erste U-Bahnlinie nimmt den Betrieb auf. 
2000Die Einwohnerzahl steigt auf über 12 Millionen.
2002Die weltweit erste Transrapidstrecke zum neuen Flughafen Pudong wird eröffnet. 
2010Shanghai ist Gastgeber der Weltausstellung Expo 2010. 
2017In einer spektakulären Aktion wurde der Jade Buddha Tempel verschoben. Das Holzbauwerk wurde auf Schienen verschoben, damit mehr Platz zwischen dem Gebäude und den Opferbehältern für Räucherstäbchen entsteht. In Shanghai leben über 23 Mio. Menschen.

 

 

 

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