ICC

Das International Commerce Centre (ICC) wurde 2010 für die MTR Corporation und Sun Hung Kai Properties errichtet. Das ICC ist mit 484 m und 108 Stockwerken das derzeit höchste Hochhaus von Hong Kong. Entworfen hat das Gebäude die Architektenfabrik von Kohn Pedersen Fox aus New York City.

iSQUARE

Das hippe 31 stöckige Einkaufs- und Entertainmentcenter im Zentrum von Kowloon, bietet Geschäfte, Kinos und Restaurants. Die Restaurants befinden sich in den oberen Etagen, mit traumhaftem Ausblick auf den Hafen von Hongkong. Der Entwurf des Einkaufstempels stammt von Rocco Design. Eröffnet wurde das extravagante Haus 2009.

2 IFC Hong Kong

Das Two International Finance Centre ist mit seinen 412 m Höhe die Nummer Zwei in Hong Kongs Skyline. Eröffnet wurde das 2 IFC im Jahr 2003 und war damals das höchste Hochhaus der Stadt. Der elegante Wolkenkratzer mit 88 Etagen (8 ist die chinesische Glückszahl) hat eigentlich nur 86 Stockwerke, weil die Zahlen 14 und 24 Unglück bedeuten, werden sie bei der Nummerierung der Geschosse nicht vergeben. Auch dieses Gebäude stammt aus dem Architekturbüro Rocco Design.

Hong Kong Exhibition Centre

Das Kongress Zentrum wurde 1997 eröffnet. Im gleichen Jahr fand hier die offizielle Übergabe (Handover Ceremony), der britischen Kolonie Hong Kong an China statt. Das Gebäude mit dem geschwungenen Dach, wurde von Wong & Ouyang in Zusammenarbeit mit SOM Architekten aus Chicago errichtet. 

Bank of China

Das Hochhaus der Bank of China wurde 1990 fertig gestellt, als Hong Kong noch eine englische Kolonie war. Die staatliche Bank aus der Volksrepublik China, ließ sich das Gebäude von einem Stararchitekten aus Amerika entwerfen, dem chinesisch stämmigen I.M. Pei (Yuming Bei). Dessen Vater früher Manager der Bank of China in Shanghai war. I.M. Pei wurde durch die Glaspyramide vor dem Louvre in Paris bekannt. Die Bank of China war mit 305 m (ohne Antenne), für zwei Jahre das höchste Haus der Stadt. Die scharfen Kanten des Gebäudes gelten unter Feng Shui Experten als Angriff auf die Umgebung. Büroangestellte der umliegenden Türme schützten sich mit Papierkanonen gegen diese Provokation. Nette Geschichte, trotzdem ein tolles Gebäude.

Hong Kong & Shanghai Bank

Die HSBC schrieb einen Architektenwettbewerb aus, den das Büro von Sir Norman Foster 1979 gewann. Der ungewöhnliche Entwurf hängt die Büroetagen an den seitlichen Stützkonstruktionen auf. Die Büroflächen sind dadurch stützenfrei und lassen sich frei einteilen. Zudem kann im Innern des Gebäudes ein hohes Atrium geschaffen werden, ähnlich dem Lloyd's of London von Rogers, das einige Jahre zuvor entstand. Das Bürohochhaus von Foster zählt mit seinen 183 m zu den kleineren Wolkenkratzern der Stadt, es war jedoch damals das teuerste Haus der Welt, mit Baukosten von ca. 670 Mio. US Dollar.  

Lippo Centre

Beim Lippo Centre scheiden sich die Geister, die verspiegelten Doppeltürme wirken nicht gerade elegant, vielleicht sogar etwas plump. Aber das Gebäude fällt auf, weil die Auskragungen an der Fassade an Panda- oder Koalabären erinnern, die an einem Baum empor klettern. Die beiden Türme wurden vom Amerikaner Paul Rudolph entworfen, der sich einen Namen mit feinem Betonbrutalismus gemacht hat. Das Lippo Centre besteht aus zwei Türmen, die unterschiedlich hoch sind, Turm I erreicht 178 m und Turm II kommt auf 186 m Höhe. Fertigstellung war im Jahr 1988.

Jardine House

Das 178 m hohe Jardine House war bis 1980 das höchste Gebäude Asiens. Markant sind die Bullaugenfenster des 1973 eröffneten Büroturms. Palmer & Turner planten das Jardine House, auf einem durch Landgewinnung entstanden Grundstück. Der Baugrund war nicht sehr tragfähig und die runden Fenster wurden aus statischen Gründen bevorzugt. 

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Architektur Hongkong

Architekturführer Hongkong

Die ehemalige Britische Kolonie Hongkong hatte nicht viel Fläche und das meiste Land auf der Insel lag an steilen Hängen. Die junge Kolonie konnte nur durch Landaufschüttungen am Hafen wachsen. Erst als die "New Territories" dazu kamen hatte man etwas mehr Platz für die ständig steigende Bevölkerung. Das Problem wurde dadurch gelöst, dass man in die Höhe baute. Mit Bambusgerüsten wuchsen die Hochhäuser in den Himmel. Zuerst nur auf "Hongkong Island", mittlerweile entstehen auch Wolkenkratzer in Kowloon.

 

 

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