National Stadion

Das Olympiastadion von 2008 wurde von den Schweizern Herzog & de Meuron in Zusammenarbeit mit Ai Weiwei entworfen. Wegen seiner Form aus ineinander verschlungenen Stahlträgern wird das Stadion auch "Vogelnest" genannt. Von außen ist die Konstruktion gut zu sehen, im Innenraum ist das Stahlgeflecht verkleidet, damit die Sitzplätze überdacht sind. Nach den Olympischen Spielen wurde es zum chinesischen Nationalstadion. Das Vogelnest liegt im Norden von Beijing, in der Nähe der U-Bahnstation Olympic Sports Center.

Weitere Gebäude von Herzog & de Meuron:

Allianz Arena   Fünf Höfe   Tate Modern  Elbphilharmonie   Leonard St NYC   Museu Blau   De Young Museum   Vitra Haus   St. Jakob Park   Roche Türme   Zentralstellwerk   Museum der Kulturen  Messehalle

 

Guojia Tiyuchang Nanlu

www.herzogdemeuron.com

 

CCTV Building

Rem Koolhaas und Ole Scheeren entwarfen das 234 m hohe Hauptquartier des Chinesischen Staatsfernsehens CCTV. Der ungewöhnliche Entwurf besteht aus zwei versetzt stehenden Türmen, die oben durch einen im rechten Winkel abgeknickten, horizontalen Baukörper verbunden werden. Das CCTV Headquarter wurde 2009 fertiggestellt. Es ist eines der markantesten Bauwerke der Stadt und ein Highlight zeitgenössischer Architektur in Beijing.

Weitere Gebäude von Rem Koolhaas:

Timmerhuis   De Rotterdam   Kunsthal Rotterdam   NL Botschaft Berlin   Haagse Tramtunnel   Nederlands Dance Theater

 

Dongsanhuan Beilu

www.oma.eu

 

Television Cultural Center

Das Televison Cultural Center diente zu den Olympischen Spielen 2008 als Sendezentrale der ausländischen Fernsehanstalten. Das 159 m hohe Gebäude wurde wie das CCTV-Building von Rem Koolhaas  OMA entworfen. Schlagzeilen machte das Hochhaus im Jahr 2009 als es durch ein Feuerwerk zum chinesischen Neujahrsfest ausbrannte und bis 2012 sehr kostspielig saniert werden musste. Das Gebäude erinnert etwas an das chinesische Schriftzeichen "ren" für Mensch.

 

Jintai Xizhao

 

Galaxy Soho

Die Architektin Zaha Hadid hat den futuristischen Gebäudekomplex mit 4 geschwungenen Türmen entworfen. 2012 wurde der Büro- und Einkaufskomplex "Galaxy Soho" fertiggestellt. Die vier Gebäude wirken wie rund geschliffene Bastionen einer Weltraumstation, die alle miteinander verbunden sind. Wenn man unter den Gebäuden durchgeht, fühlt man sich wie auf einem anderen Planeten oder in einer Science-Fiction-Kulisse. Der neue Flughafen im Süden von Beijing wurde ebenfalls von Zaha Hadid entworfen.

Weitere Gebäude von Zaha Hadid:

Maxxi Rom    City Life Mailand    Tour CMA Marseille   520 W / 28th St New York   Oper Guangzhou   Kronplatz

Chaoyangmen

www.zaha-hadid.com

 

Linked Hybrid

Der "Linked Hybrid" Komplex von Steven Holl ist eine Appartement-Anlage mit 644 Wohneinheiten, einem Hotel, einem Kino, einem Kindergarten und einer Schule. Städtebaulich funktioniert Linked Hybrid wie ein klassischer Häuserblock, nur dass es hohe und niedrige Gebäude gibt. In der Mitte befindet sich ein Innenhof, der jedoch deutlich über dem Straßenniveau liegt. Die 8 Türme sind über verglaste Stege im oberen Teil der Wohntürme miteinander verbunden. An dieser Skybridge findet man öffentliche Bereiche wie Schwimmbad und Fitnescenter. Steven Holl beschreibt das Projekt als ein dreidimensionaler öffentlicher Raum. Allerdings ist nur das Erdgeschoss für alle offen. In den darüberliegenden Ebenen muss man in dem Gebäude wohnen. Hier gibt es einen Dachgarten, der von allen Bewohnern genutzt werden kann. Die Wohnanlage im Norden von Beijing wurde 2009 fertiggestellt.

Weitere Gebäude von Steven Holl:

Bellevue Arts Museum

 

Xianghe Yuan Beijie

www.stevenholl.com/projects/beijing-linked-hybrid

 

Aquatics Center

Das Beijing National Aquatics Center wurde für die Olympischen Spiele 2008 errichtet. Der Entwurf stammt von den australischen Architekten PTW Architects. Der rechteckige Kubus hat eine Fassade aus Folie, die an eine Flüssigkeit erinnert. Die Unterkonstruktion besteht aus einem dreidimensionalen Metallgitter. 2010 wurde der "Water Cube" zum "Waterpark" umgebaut.

 

Tian Chen Donglu

www.ptw.com.au

 

Sanlitun Village

Das "Sanlitun Village" vom japanischen Architekt Kengo Kuma wurde 2008 eröffnet. Die Fläche im Ausgehviertel Sanlitun wurde nicht mit einer Superstruktur überbaut, sondern von vielen kleinen Gebäuden. Zwischen den Gebäuden gibt es Gassen und Plätze. Sanlitun Village imitiert eine gewachsene Innenstadt ohne dabei historische Architektur zu bemühen. Die einzelnen Bauwerke sehen alle unterschiedlich aus, sind aber von der Funktion eher monoton, weil es hier fast keine Wohnungen gibt. Offen nach allen Seiten und mit der Stadt eng verbunden, ist hier ein sehr urbaner Raum mit bunten Glasfassaden entstanden. Eines der schönsten Einkaufszentren in Beijing mit vielen Restaurants und Cafes aber sehr clean und westlich. Wer das alte Sanlitun kannte, vermisst das gewachsene Viertel mit Inhabergerführten Bars, billigen Karaoke-Schuppen und Spelunken.

 

Sanlitun Lu

http://kkaa.co.jp

 

Karte Architektur Beijing

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