Geschichte New York

  
 New York verdankt seinen Aufstieg zur Welthauptstadt den Millionen von Auswanderern aus Europa und der guten Lagen an einer großen Bucht mit dem Hudson River der das Landesinnere erschließt. Durch den Erie-Kanal konnte man über den Hudson und die Großen Seen weite Teile Nord-Amerikas wirtschaftlich erschließen. New York hatte dadurch einen großen Vorteil gegenüber anderen Hafenstädten an der Ostküste.
  
1524Der Italiener Giovanni da Verrazano entdeckt die Bucht von Manhattan, auf der Suche nach einer nördlichen Passage nach Asien. Bezahlt wurde seine Expedition von Frankreich. Nach ihm wurde die Brücke zwischen Brooklyn und Staten Island benannt. 
1609Der Engländer Henry Hudson erkundet die Insel Manhattan und segelt den nach ihm benannten Fluss hinauf. 
1626Der Holländer Peter Minuit gründet an der Südspitze Manhattans die Stadt Nieuw-Amsterdam
1653Die holländische Kolonie Nieuw-Amsterdam erhält die Stadtrechte. 
1664Die Engländer erobern die Stadt und nennen sie New York. Die Stadt hat 15.000 Einwohner und wird Hauptstadt der englischen Kolonien in Amerika.  
1673Die Niederländer erobern die Stadt zurück und nennen sie Nieuw-Oranje
1674Die Holländer geben auf, New York wird wieder britisch. 
1712Erster Sklavenaufstand.
1764Die New Yorker rebellieren gegen die Briten
1776In Philadelphia wird die Unabhängigkeitserklärung verlesen. Englische Truppen besetzen
New York. Nach 7 Jahren Krieg gegen die Rebellen-Armee erkennen die Briten die Unabhängigkeit der USA 1783 an. Die New Yorker Steuben Parade erinnert an den deutschen General von Steuben der im Unabhängigkeitskrieg aufseiten der Kontinentalarmee kämpfte.
1786New York zählt 24.000 Einwohner. 
1789New York wird unter George Washington erste Hauptstadt der USA. 
1790Philadelphia wird Hauptstadt der USA. 
1800New York hat 60.000 Einwohner. 
1807Der Commissionersplan wird erarbeitet. Er legt das Raster für
die Bebauung von Manhattan fest.   
1825Der "Erie-Kanal" verbindet New York mit den Großen Seen bis nach Chicago
1835Die Altstadt wird durch den "Großen Brand" zerstört. 
1836Der Einwanderungsstrom beginnt. 
1840New York hat 300.000 Einwohner. 
1858Der Central Park wird angelegt. 
1865Nach dem Bürgerkrieg ziehen viele ehemalige Sklaven nach Harlem. 
1866 New York hat eine Million Einwohner. 
1871John P. Morgan gründet eine Bank in New York. Er wird zu einem der größten Kapitalisten der USA. J.P. Morgen kauft Firmen einer Branche und fusioniert sie. Er schafft dadurch Monopole, die den Gewinn explodieren lassen. Diese Methode wird bis heute "Morganisation" genannt. Damals gab es noch kein Kartellrecht in den USA. J.P. Morgen fusioniert marode Eisenbahngesellschaften und schafft dadurch ein Transportmonopol. Er investiert in Schiffahrtsgesellschaften und später in die Stahl und Automobilindustrie. Niemand hatte soviel Einfluss auf die US Wirtschaft wie J.P. Morgan. Durch ihn wurde New York zum führenden Finanzzentrum der USA.
1878Die erste Hochbahn wird eröffnet. 
1883Die Brooklyn-Bridge wird eröffnet. 
1886Frankreich schenkt den USA die Freiheitsstatue. Sie wird auf der "Liberty Island" im Hafen von New York aufgestellt. 
1898 "Groß New York" mit 3 Millionen Einwohnern entsteht. 
1901J.P. Morgan kauft Carnegie Steel für 480 Millionen Dollar und gründet US Steel als Monopol. Der New Yorker Theodore Roosevelt wird Präsident der USA, nachdem Präsident William McKinley in Buffalo erschossen wurde. Theodore Roosevelt bekämpft die Monopole von J.P. Morgan (Eisenbahn) und Rockefeller (Öl).
1902Das 87 m hohe "Flatiron Building" wird das erste Hochhaus von New York. 
1904Die U-Bahn wird in Betrieb genommen. 
1913Mit 6 Millionen Einwohnern ist New York die größte Stadt der Welt. 
1929Durch den Absturz der Börsen am "Schwarzen Freitag" wird die Weltwirtschaftskrise ausgelöst. Millionen Menschen werden arbeitslos. Kommunisten und Faschisten profitieren weltweit vom Chaos an den Finanzmärkten.  
1931Das Empire State Building wird als höchstes Gebäude der Welt eröffnet. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise stand das Gebäude anfangs leer und wurde scherzhaft "Empty Sate Building" genannt.
1933Nach der Großen Depression wurde der Glass-Steagall Act verabschiedet. Demnach müssen Banken ihr Kreditgeschäft mit Privatkunden vom Investmentbanking trennen. Damit bei riskanten Geschäften nicht mit dem Geld von Privatkunden spekuliert werden kann. Aus J.P. Morgan wurde danach J.P. Morgan & Co (Privatkunden) und Morgan Stanley (Investmentbanking).
1943Rassenunruhen in Harlem. 
1950New York hat 7,9 Mio. Einwohner. 
1952New York wird Sitz der Vereinten Nationen. 
1973Das World Trade Center (410m) wird eröffnet. 
1974Der Sears Tower in Chicago wird mit 443 m, zu höchsten Wolkenkratzer der Welt. 
1980Die Bevölkerung von New York City sinkt auf 7 Mio. 
2001Am 11.September wird das World Trade Center durch einen Terrorangriff fanatischer Islamisten zerstört. Zwei vollbesetzte Flugzeuge stürzen in die beiden Türme und bringen sie zum Einsturz. Tausende Menschen kommen ums Leben.
2014Das One World Trade Center, mit einer Höhe ohne Antenne von 417 m, wird fertig gestellt. Mit Antenne ragt der Turm 541,32 m in den Himmel, was 1776 feet entspricht. Im Jahr 1776 erklärte Amerika die Unabhängigkeit von Großbritannien.
2017Ein Islamist überfährt mit einem Kleintransporter Menschen auf einem Fuß- und Radweg am Hudson River. Acht Personen sterben, 11 weitere werden schwer verletzt. Der 29 jährige Attentäter kam mit einer "Green Card" aus Usbekistan nach New York.
2020Die Corona-Pandemie bringt das New Yorker Gesundheitssystem an seine Grenzen. Kühltransporter stehen vor den Krankenhäusern, um die vielen Leichen zu lagern. Restaurants, Bars, und Theater werden geschlossen. Donald Trump spielt die Pandemie herunter und unternimmt wenig, um die Wirtschaft zu schützen.
2021In New York City leben rund 8 Millionen Menschen. Joe Biden bekommt die Corona-Krise durch strenge Regeln in den Griff. Durch schnelles Impfen schafft er es, die Pandemie einzudämmen.

 

 

Anzeigen

Geschichte NYC

Anzeigen