Bab Boujeloud

Das 1913 erbaute Bab Boujeloud (Blaue Tor) ist das Haupttor in die Medina, von hier gelangt man in die Talaa Kebira, die "große Stiege" führt direkt ins Zentrum der Altstadt von Fès el-Bali

Bab Chorfa

Nördlich vom Bab Boujloud steht das mächtige Bab Chorfa. Am Chorfa Tor befindet sich ein kleiner Markt, der noch sehr ursprünglich geblieben ist. Hier werden hauptsächlich Obst, Gemüse und Haushaltswaren angeboten.

Zaouia Moulay Idriss II

Das Grabmal von Moulay Idriss II ist das wohl größte Heiligtum der Stadt. Moulay Idriss II war der Gründer von Fès. Das im 18 Jh. errichtete Mausoleum ist nur für Muslime zugänglich.

 

Horm (Heiliger Bezirk) 

Al Quaraouiyine Moschee

Die Moschee Al Quaraouiyine auch Karaouiyne geschrieben, entstand 859 im Auftrag von Fatima Mohammed el-Fihri und war die erste Universität des Landes. Im riesigen Gebetssaal ist Platz für 20.000 Gläubige. 

Brunnen

Fes ist bekannt für seine vielen, schönen Brunnen. Ein besonders schöner Brunnen, mit prächtigen Zellji-Fliesenmustern, befindet sich in der Nähe des Nejjarine Platzes an der Talaa Kebira. Unter reichen Kaufleuten war es früher üblich, Brunnen für die Allgemeinheit zu spenden.

Bab Smarine

Durch das alte Stadttor Bab Smarine gelangt man auf die Hauptstraße von Fes El-Jedid, das um 1276 als Regierungsviertel der Meriniden entstand. Neben dem Tor befindet sich der Marché El-Jedid. Die Hauptsstraße Grande Rue de Fes El-Jedid führt vom Bab Smarine zum Méchouar de Bab Dekaken.   

Marché El-Jedid

Neben dem Bab Smarine befindet sich der Marché El-Jedid. Der Markt ist nichts für Hygienefanatiker, Vegetarier, Menschen die Geruchsempfindlich sind oder Personen die den Anblick von Tierteilen aller Art, nicht ertragen können. Schönes Tonnengewölbe.

Vieux Mechouar

Der von hohen Mauern umgeben Paradeplatz in Fes El-Jedid, ist auch unter dem Namen Méchouar de Bab Dekaken (Paradeplatz am Gerichtstor) bekannt.  

Palais Royal

Der Königspalast Dar El-Makhzen, liegt von hohen Mauern umgeben, in Fes El-Jedid und wird immer noch von der Königsfamilie genutzt, wenn sie Fes besucht. Der Palast ist nicht öffentlich zugänglich.

Fondouk el Nejjarine

Die Karawanserei Fondouk el Nejjarine aus dem 18 Jahrhundert, zählt zu den schönsten Gebäuden von Fes. Die Anlage wurde von der UNESCO als Weltkulturerbestätte anerkannt und beherbergt heute das Musée du Bois (Holzmuseum) in dem man sich von der Kunstfertigkeit der heimischen Handwerker überzeugen lassen kann. Der Innenhof der Karawanserei wurde 1998 saniert und ist in einem sehr guten Zustand.

Chouara Gerbereien

In uralten Bottichen werden Tierhäute gegerbt und zu Leder verarbeitet. Der Blick auf die Gerbereien, von einer der zahlreichen Dachterrasse, bleibt nicht nur wegen dem strengen Geruch unvergesslich.

Souk El-Attarine

Der überdachte Souk El-Attarine gehört zu den bekanntesten Märkten der Stadt. Die Märke in Fes sind nach den Waren, die dort angeboten werden, organisiert. Der Souk El-Attarine ist der Gewürzmarkt.

Place Rsif

Der Place Rsif ist der einzige große Platz in der Altstadt von Fes. Wenn man aus dem engen, dunklen, überfüllten Gassengewirr endlich wieder auf einen freien Platz mit Licht und Luft kommt, ist das ungefähr so, wie wenn ein Taucher kurz nach Luft schnappt.

 

Place Rsif   

Medersa Bou Inania

Medersen sind Koranschulen, die zur Moschee gehören, sie dienen auch als Unterkunft der Schüler. Die Medersa Bou Inania, wurde 1355 von Sultan Abou Inan errichtet. Architektonisch ist es ein typisches Beispiel aus der Zeit der Mereniden. Der Sockel aus bunten Zellij-Kacheln, die Wände sind mit filigranen Stuckornamenten dekoriert und der obere Wandabschluss aus Zedernholzverzierungen.

Jamaa Andalous Moschee

Durch die Einwanderung von Andalusiern, die von den Umayyaden um 818 aus Cordoba vertrieben wurden, erhielt das Viertel seinen Namen. Die Moschee entstand erst im 13. Jahrhundert unter Mohammed el-Nasser. Nicht-Muslime können sich nur am großen Nordtor erfreuen.

Meriniden Gräber

Am Hang nördlich der Altstadt, befinden sich die Merinidengräber. Die Meriniden regierten Marokko von 1250-1465 und Fes war die Hauptstadt des Reiches. Die Gräber sind schon recht alt und teilweise verfallen aber die Aussicht auf die Stadt ist perfekt von hier oben.  

Gare Ville Nouvelle

Der Hauptbahnhof von Fes ist klein aber sauber und die Zugverbindungen nach Tanger, Casablanca und Marrakech sind gut. Obwohl die Bahnstrecke nach Marrakech länger ist als die Busstrecke, ist die Fahrt mit dem Zug etwas kürzer und viel angenehmer.

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Reiseführer Fes

Willkommen in Fès

Fes ist bekannt für seine engen Gassen in der Medina. Die Altstadt von "Fès el-Bali" wurde 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Fes besteht im wesentlichen aus drei Teilen. Fès-el-Bali mit der Medina, "Fès el-Jedid" mit dem Königspalast und die "Ville Nouvelle" der französischen Kolonialmacht. 

 

 

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Fes entdecken

Es ist fast unmöglich sich in der Medina von "Fes-el-Bali" nicht zu verlaufen. Das macht aber nichts, man kann sich einfach treiben lassen und entdeckt dabei die schönsten Ecken. Die Hauptstraße Talaa Kebira und die Minarette dienen als Orientierungshilfe. Die Top-Sehenswürdigkeiten befinden sich fast alle entlang der Hauptstraßen. Nicht verpassen sollte man den Blick auf die Gerbereien auch wenn der Gestank etwas gewöhnungsbedürftig ist. Die Aussichtsterrassen werden oft von Händlern betrieben, die Touristen auf die Dachterrassen locken, um dort ihre Waren anzubieten. Das ist nichts schlimmes, man muss nichts kaufen. Wem das unangenehm ist, sollte sich ein Dachrestaurant aussuchen. 

 

 

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