Tanasee

Der Tanasee liegt auf einer Höhe von 1.786 m und ist damit der am höchsten gelegene See Afrikas. Im größten See Äthiopiens befindet sich eine Insel, auf der sich das Kloster "Kebran Sankt Gabriel" mit sehr schönen Fresken befindet. Der Tanasee speist durch den Tis Isat Wasserfall den "Blauen Nil". 

Felsen von Addis Zemen

Auf dem Weg vom Tanasee in Richtung Gonder, befindet sich auf der rechten Seite ein riesiger, steil aufragender Felsen, nahe der Ortschaft Addis Zemen. Der Felsen ist bei Einheimischen und Touristen ein sehr beliebtes Fotomotiv.

 

Addis Zemen

 

Königspalast in Gonder

Der Palast von Gonder wurde um 1632 von Kaiser Fasilidas errichtet. Spätere Herrscher bauten den Palastbezirk bis 1769 weiter aus. Es entstanden weitere Paläste, Kirchen und eine Bibliothek. Gonder war damals die Hauptstadt Äthiopiens und wurde von einer Stadtmauer mit 12 Toren umschlossen. 

Steelen von Aksum

Eine weitere alte Hauptstadt Äthiopiens ist Aksum (Axum). Die Stadt war vom 2. Jahrhundert n. Chr. bis 1137 das weltliche und religiöse Zentrum des Königreichs. Das Steelenfeld "May Hedja" entsand um 300 n. Chr. als Begräbnisstätte der Fürsten und Könige von Aksum. Einige Stele sind umgefallen und liegen zerbrochen am Boden, andere werden durch Gerüste gestützt.

Maryam Tsion Kirche

Die Marienkirche von Zion in Aksum entstand um 400 n. Chr. und ist vermutlich die älteste Kirche des Landes. Da Aksum das Zentrum der Äthiopisch-orthodoxen Kirche ist, wurde 1950 eine neue große Kirche errichtet. Der runde Kuppelbau wurde von Kaiser Haile Selassie beauftragt. Wegen der historischen und religiösen Bedeutung wurde Aksum 1980 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

 

Tsion, Aksum

 

Bundeslade

Die "Bundeslade" ist eine legendäre Truhe, in der sich die Steintafeln mit den "10 Geboten" befinden sollen, die Moses von Gott erhalten hat. Diese Truhe wurde von Kaiser Menelik von Israel nach Aksum gebracht. Die Bundeslade soll sich in dieser Kirche in Aksum befinden. Einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz der Bundeslade gibt es nicht.

Dungur in Aksum

Der "Dungur" ist eine archäologische Ausgrabungsstätte westlich von Aksum, bei der ein Palast aus der Zeit zwischen 300-500 n. Chr. gefunden wurde. Der Palast wird auch der legendären "Königin von Saba" zugeschrieben, für deren Existenz aber noch keine Beweise gefunden wurden. Wer den Gebäudekomplex bewohnte ist noch nicht geklärt. 

 

Dungur, Aksum

 

Felsenkirchen bei Wikro

Rund um das kleine Städtchen Wikro befinden sich viele interessante Felsenkirchen. Die Kirchen befinden sich in Felsspalten, in Höhlen oder auf einem Plateau. Der Weg zu den Kirchen ist oft abenteuerlich. Wer die Kirchen entdecken möchte sollte keine Höhenangst haben. Besonders in den steilen Felsen westlich von Wikro, muss man tiefe Abgründe überwinden. Leichter zugänglich ist die Kirche Peter und Paulus nördlich von Wikro. (Foto)

 

Wikro

 

Erta Ale Vulkan

Der "Erta Ale" ist ein Schildvulkan in der "Danakil" Wüste. Der nur rund 600 m hohe Vulkan ist aktiv, in seiner Caldera befindet sich ein Lavasee der immer wieder durch die erstarrten Lavaplatten bricht. Besonders nachts ein spektakuläres Erlebnis. Erta Ale bedeutet "rauchender Berg".

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