Notre Dame de la Garde

Die auf dem 161 m hohen Festungshügel La Garde errichtete Basilika, wurde 1864 geweiht. Sie ist eine Wallfahrts- und Dankeskirche der Seeleute. Im prächtigen Innenraum, der mit Marmor und goldenen Kuppeln ausgestattet ist, hängen viele Schiffsmodelle.

Porte d'Aix

Die Porte d'Aix ist ein Triumphbogen der 1839 nach römischen Vorbildern errichtet wurde. Ursprünglich sollte er schon 1784 zu ehren von Louis XIV errichtet werden, das Projekt wurde aber immer wieder verschoben.

Chateau d'If

Zum Schutz des Hafens, wurde 1531 auf der Ile d'If eine Festung errichtet. Sie diente gleichzeitig als Gefängnisinsel. Berühmt wurde sie durch Alexandre Dumas Roman "Der Graf von Monte-Christo".

Plais Longchamps

Das Palais Longchamp beherbergt das Musée des Beaux-Arts und das Musée d'hisoire naturelle. Errichtet wurde der historistische Gebäudekomplex 1869 von Henri-Jacques Espérandieu.

Cathedrale de la Major

Die "Cathedrale de la Major" wurde zwischen 1852-1896 erbaut. Die Rundbögen und Kuppeln geben der Kirche einen neoromanisch-byzantinischen Look. Das Design stammt von Henri-Jacques Espérandieu, der zuvor schon Notre-Dame de la Garde geplant hatte und Leon Vaudoyer

Vieux Port

Der alte Hafen ist der schönste Ort der Stadt. Zur Kulturhauptstadt wurde der Bodenbelag erneuert und ein spiegelnder Pavillon von Sir Norman Foster errichtet. Von hier legen auch die Schiffe zur Ile d'If ab.

La Vieille Charite

Die Charité wurde 1671 als Armenhaus von Architekt Pierre Puget begonnen. Die dreigeschossige Anlage besteht aus einem U-förmigen Hauptgebäude mit Arkadengängen und einer Kapelle im Innenhof. 1745 konnte die Charité fertig gestellt werden.

Palais de la Bourse

Die Handelskammer (Chambre de Commerce) wurde bereits 1599 gegründet und ist die älteste in ganz Frankreich. Mitte des 19 Jh. beschloss man einen neues Gebäude zu errichten, das der Bedeutung der Stadt angemessen erscheint. 1860 konnte das Palais de la Bourse eröffnet werden.

Hotel de Ville

Das barocke Rathaus von Marseille steht direkt am nördlichen Hafenbecken. Erbaut wurde es 1673 von Gaspard Puget, dem Bruder von Pierre Puget dem Architekten der Vieille Charité.

Gare Saint-Charles

Der Bahnhof von Marseille wurde auf einer Anhöhe erbaut, der Zugang von der Stadt erfolgt über eine großzügige Treppenanlage. Der Kopfbahnhof entstand 1848 und verfügt über 16 Gleise. 

Opera Municipal

Die Oper wurde 1787 erbaut, brannte jedoch 1919 komplett aus. 1924 wurde die Oper bis auf wenige erhaltene Elemente neu errichtet, behielt jedoch ihr neo-klassizistisches Erscheinungsbild.

Carré Thiars

Das Carré Thiars ist das Ausgehviertel von Marseille, um den kleinen Platz scharen sich Restaurants und Cafés. Wer hier keinen Platz mehr findet kann auf den Cours Honore d'Estienne d'Orves ausweichen.

Les Docks

Das 400 m lange Dockgebäude wurde kürzlich saniert und zu Bürolofts umgebaut. Im Erdgeschoss befinden sich Geschäfte und Restaurants. Die vier Lichthöfe sind alle unterschiedlich gestaltet.

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Sehenswürdigkeiten Marseille

Marseille entdecken

Marseille ist die größte Hafenstadt Frankreichs und mit 850.000 Einwohnern die zweit größte Stadt des Landes. Durch den Hafen hat die Stadt auch einen sehr hohen Anteil ausländischer Mitbewohner, was zu Konflikten in der Stadt führt. Besonders nach dem Algerienkrieg im Jahr 1962, flohnen viele Menschen aus Nordafrika nach Marseille. Die Stadt wuchs innerhalb von 5 Jahren nach dem Krieg um 100.000 Bewohner. Die Algerier sind seit dem ein Bestandteil von Marseille. Der berühmteste unter ihnen ist der Fußballer "Zinedine Zidanne", der 1998 mit Frankreich Weltmeister wurde.

Marseille ist eine alte Hafenstadt, die schon von den Griechen genutzt wurde. Die Stadt liegt eingerahmt von Bergen am Meer. Die auf einem Berg am Hafen errichtete Kirche "Notre Dame de La Garde" überragt die ganze Stadt und ist das Wahrzeichen von Marseille. Am "Vieille Port" befindet sich auch das Zentrum der Stadt, die 2013 Kulturhauptstadt Europas war und für dieses Ereignis renoviert wurde. Im Rahmen der Kulturhauptstadt wurden auch das Museum MuCEM errichtet.

 

 

 

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Die Marseillaise

Die französische Nationalhymne wurde von Claude Joseph Rouget de Lisle im Jahr 1792 komponiert. Das Lied hieß ursprünglich "Chante de guerre pour l'armée du Rhin" (Kriegslied für die Rheinarmee). Lisle verfasste das Lied in Straßburg, um den Kampfeswillen seiner Soldaten zu erhöhen.

Den Namen "Marseillaise" erhielt das Lied, weil Soldaten aus Marseille das Lied sangen, als sie in Paris einmarschierten. Seit 1795 ist die "Marseilleaise" die französische Nationalhymne. 

 

 

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