Stephansdom

Der 136 m hohe Süd-Turm "Steffl" ist das Wahrzeichen von Wien. Das gotische Gotteshaus entstand ab 1304, dabei wurden die spätromanischen Heidentürme von 1230 am Haupteingang, in den Neubau integriert. Das Langhaus wurde 1455 fertiggestellt. Der Nordturm wurde nie vollendet aber hier hängt die "Pummerin", eine Glocke die aus den Kanonen der Türken gegossen wurde, die 1683 versuchten Wien zu erobern. Im Innenraum ist die "Pilgrams Kanzel" und der Hochaltar von Tobias Pock sehenswert.

Graben

Der "Graben" ist die größte Einkaufsstraße im Zentrum von Wien. Der "Graben" war früher der Graben der römischen Stadtmauer. In der Mitte steht die "Pestsäule" auch Dreifaltigkeitssäule genannt. Die Säule wurde nach der Pestepidemie 1679 von Kaiser Leopold I in Auftrag gegeben. Die Säule wurde von den Künstlern Burnacini, Fischer von Erlach und Strudel gestaltet. 

Peters Kirche

Kaiser Leopold I war die alte Peterskirche ein Dorn im Auge. Er beschloss 1701 die marode Kirche durch einen repräsentativen Neubau zu ersetzen. 1722 konnte der Bau nach Plänen von Johann Lucas von Hildebrandt vollendet werden. Die Fresken stammen von dem berühmten Barockmaler Johann Michael Rottmayr.

Fiaker

"Fiaker" sind Pferdekutschen, die man für eine Rundfahrt buchen kann. Die Preise liegen im Mittel zwischen 100-120 € pro Stunde. Standplätze sind der Stephansplatz, Petersplatz, Michaelerplatz und Albertina. Der Name "Fiaker" kommt aus dem französischen. In Paris wurde die erste Firma für Mietkutschen in der Rue de Saint Fiacre gegründet.

Spanische Hofreitschule

Der Eingang zur weltberühmten "Spanischen Hofreitschule" befindet sich unter der Michaelerkuppel der Alten Hofburg. Die Reitkünste der Lipizzaner gehören zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO.

Alte Hofburg

Die "Hofburg" ist eine Anlage aus vielen Bauwerken, die ab 1250 von den Habsburgern als Residenz errichtet wurde. Das Zentrum bildet der "Reichskanzleitrakt" von 1730, in dem sich heute die Silberkammer und das Sisi-Museum befinden. Das "Schweizer Tor" führt vom Platz in den ältesten Teil der Hofburg und zur Schatzkammer mit der Krone des "Heiligen Römischen Reichs".

Heldenplatz

Der Heldenplatz wurde errichtet, um die militärischen Erfolge Österreichs zu feiern. Hier stehen die Reiterstandbilder der großen Feldherren. Der selbsternannte "größte Feldherr aller Zeiten" verkündete vom Balkon der Hofburg, den Anschluss Österreichs ans Dritte Reich.

Palais Ferstel Passage

Das "Palais Ferstel" wurde 1859 als Nationalbank, Börse, Kaffeehaus und Einkaufspassage errichtet. Heinrich von Ferstel war der Architekt des Ensembles, der Name "Palais Ferstel" ist der Spitzname des Gebäudes. Nationalbank und Börse zogen schon bald in eigene Gebäude um, das "Café Central" und die Passage blieben erhalten.

Burgtheater

Das "Burgtheater" ist eine der bekanntesten Bühnen im deutschsprachigen Raum. Das Theater wurde 1888 eröffnet, Baumeister waren Gottfried Semper und Karl von Hasenauer. Das "Burgtheater" wurde 1741 von Maria Theresia in der Hofburg gegründet. Sehenswert sind die Deckengemälde von Gustav Klimt.

Parlament

Das Österreichische Parlament wurde 1884 fertiggestellt. Der dänische Architekt Theophil Hansen orientierte sich am Ursprungsland der Demokratie. Der Mittelteil ist einem griechischen Tempel nachempfunden und vor dem Parlament steht der Pallas-Athene-Brunnen. Im Gebäude befinden sich der Bundesrat und der Nationalrat.

Neues Rathaus

Das Neue Rathaus wurde 1883 von Friedrich Schmidt errichtet, der auch als Dombaumeister in Wien tätig war. Die Hauptfassade bilden 5 Türme, der Mittelturm ist 98 m hoch, mit einer rund 5 m hohen Figur auf der Spitze. Das neugotische Rathaus hat 7 Höfe, der Arkadenhof wird im Sommer für Konzerte genutzt.

Votivkirche

Die "Votivkirche" wurde zum Dank für ein misslungenes Attentat auf Kaiser Franz Joseph im Jahr 1853 initiiert. Der junge Architekt Heinrich Ferstel bekam den Auftrag die Kirch zu errichten. Das 1879 eingeweihte Gotteshaus wurde im Stil der französischen Gotik entworfen. Der Grundstein wurde vom Ölberg in Jerusalem herbeigeschafft. Im Innenraum befindet sich der marmorne Sarkophag von Graf Niklas Salm, dem Retter Wiens von der ersten Türkenbelagerung 1529.

Staatsoper

Überschattet wurde die Eröffnung der Oper 1869, durch den Selbstmord des Architekten Eduard van der Nüll. Weil das Bauwerk tiefer lag als die Straße, wurde die Oper als "versunkene Kiste" und 'Königgrätz der Baukunst" verspottet. 

Postsparkasse

Die "Postsparkasse" von Otto Wagner ist ein Juwel der Architekturgeschichte. Von außen sachlich und klar, nur durch zwei Jugendstilengel von Othmar Schimkowitz verziert, zeigt das Gebäude im Innenraum seine ganze Pracht. Der gläserne Innenhof ist lichtdurchflutet, selbst der Boden ist aus Glassteinen erbaut worden. Die Kombination aus Glas und Metall war 1906 einzigartig. Siehe auch Architekturführer Wien mit Innenraum-Perspektive. 

Karlskirche

Die Monumentalkirche wurde 1713 zum Dank an den Herrn nach der überstandenen Pestepidemie erschaffen. Der Architekt Johann Bernhard Fischer von Erlach hatte zuvor die Kollegienkirche in Salzburg errichtet. Das Kuppelfresko ist dem heiligen Borromäus gewidmet, der sich um Pestkranke kümmerte. 

Otto Wagner Häuser

Zwei der schönsten Jugendstil Häuser von Otto Wagner am Naschmarkt. Das Majolikahaus (Wienzeile 40) ist mit farbigen Fliesen (Majolika) verziert. Die rosa-grünen Blumenornamente stammen von seinem Schüler Alois Ludwig. Haus 38 besticht durch seine goldenen Ornamente vom Grafiker Koloman Moser. Die Ruferinnen auf dem Dach sind von Schimkowitz. Die Häuser entstanden 1898.

Naschmarkt

Auch wenn es auf dem Markt viel zu naschen gibt, kommt der Name von Aschen (Milcheimer) da sich hier früher der Milchmarkt befand. Später wurde die Wien überbaut und der Markt wurde größer. Heute findet man auf dem "Naschmarkt" neben Lebensmitteln auch Restaurants, Imbissbuden und Cafés. Am Samstag wird am westlichen Ende ein Flohmarkt veranstaltet.

Raimundhof

Der Raimundhof verbindet den Naschmarkt über die Stiegengasse mit der Fußgängerzone Mariahilfer Straße. Der südliche Eingang befindet sich an der Windmühlgasse 20, der nördliche Eingang an der Mariahilfer Straße 45. Auf dem Weg kommt man durch drei Höfe mit kleinen Geschäften, Restaurants und Cafés.

Belvedere

Das Belvedere entstand 1723 unter Prinz Eugen von Savoyen. Das Schloss beherbergt die beste Kunstsammlung Österreichs. Hier befinden sich die berühmten Jugendstilwerke von Gustav Klimt

Prater

Der Prater war bis 1766 kaiserliches Jagdrevier und besteht noch immer zum größten Teil aus Auenwäldern. 1873 wurde hier die Weltausstellung abgehalten. 1897 wurde das Riesenrad eröffnet.

Hundertwasserhaus

Der Maler und Hobby-Architekt "Friedensreich Hundertwasser" durfte für die Wiener Baugesellschaft ein Wohnhaus konzipieren. Das bunte Durcheinander aus Fenstern, Büschen, Zwiebeltürmen und dickbäuchigen Keramiksäulen wirkt wie das Resultat einer Bastelstunde im Kindergarten. Hundertwasser war ein Gegner des rechten Winkels und protestierte gegen die unmenschliche moderne Architektur. Das "Hundertwasserhaus" wurde 1985 fertiggestellt und war mit rund 6 Mio. € relativ teuer. Die Architekten Pelikan und Krawina halfen bei der Umsetzung.

Donauturm

Der 252 m hohe Donauturm ist das höchste Gebäude Österreichs. Die Aussichtsplattform befindet sich auf 150 m Höhe. Errichtet wurde der Wiener Fernsehturm 1964 von Prof. Hannes Lintl. Der Turm liegt im Gemeindebezirk Donaustadt und wurde anlässlich der Wiener Internationalen Gartenschau (WIG 64) errichtet. Aus der WIG 64 wurde später der Donaupark, in dem der Fernsehturm steht.

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Schloss Schönbrunn

Das UNESCO-Weltkulturerbe Schönbrunn entstand ab 1687 unter Leopold I. Maria Theresia machte das Schloss 1740 zur kaiserlichen Sommerresidenz. Der letzte Kaiser Österreichs (Karl I) unterschrieb hier 1918 die Verzichtserklärung.

Sehenswürdigkeiten Wien

Willkommen in Wien

Die Hauptstadt Österreichs zehrt immer noch von der großen Vergangenheit der kaiserlich und königlichen Monarchie von Österreich und Ungarn. Das Wiener Stadtbild wird immer noch geprägt von Prachtbauten aus der Zeit von Sissi und Kaiser Franz Joseph. Wien ist aber weit mehr als vergangener Glanz aus der k. u. k. Monarchie. Wien ist auch bekannt für Jugendstil, den Opernball, Lipizzaner, Sängerknaben, Sachertorte, Kaffeehäuser, Prater und Wiener Schnitzel. 

Wien ist aber auch eine moderne Weltstadt mit über 1,8 Millionen Einwohnern. Auf der Donauinsel wachsen immer mehr Hochhäuser in den Himmel und der Hauptbahnhof wurde gerade durch einen Neubau ersetzt.

 

 

 

 

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Wo gib es das beste Wiener Schnitzel?

Die Frage hört man oft aber die Geschmäcker sind verschieden und es kommt auch auf die Atmosphäre an. Wird ein Restaurant zum besten Restaurant für Wiener Schnitzel erkoren, ist es mit der Gemütlichkeit dahin. 

Bekannt für gute Schnitzel sind:

Figlmüller (Bäckerstraße 6)

www.figlmueller.at

Müllerbeisel (Seilerstätte 15)

www.muellerbeisl.com

Nicht ganz so überlaufen ist das

Steireck (Im Stadtpark)

www.steirereck.at/meierei

 

 

 

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