Mandalay

Mandalay wurde erst 1857 als letzte Königsstadt am Irrwaddy gegründet. Sie ist nach Yangon die zweitgrößte Stadt von Myanmar mit rund 1,6 Millionen Einwohnern. Hinter der Stadtgrenze erheben sich die Mandalay Berge aus der heißen, trockenen Ebene. Das nur 50 km entfernte Pyin U Lwin liegt schon 1000 m höher und diente den Briten als Sommerfrische. Mandalay ist heute das Zentrum der birmanischen Kultur. Aus der Königszeit haben viele Traditionen und Künste überdauert. In Mandalay gibt es noch traditionelles Kunsthandwerk, wie Steinmetze, Holzschnitzer und Goldschläger. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeit zählt der ehemalige Königspalast, der Mahamuni-Buddha und die Kuthodaw Pagode. Zu den Top Sehenswürdigkeiten rund um Mandaly zählen die Sagaing Hills (Foto) und die großartige Tempelanlage von Inwa ca. 15 km südlich von Mandalay. 

Kakku

Das kleine Pa-O-Dorf Kakku durft lange nicht besucht werden, erst seit der Öffnung Myanmars im Jahr 2001 dürfen Touristen die Gegend besuchen. Kakku ist berühmt für sein Pagodenfeld, auf dem seit 300 v. Chr. Pagoden errichtet werden. Auf einer Fläche von ca. 300 x 150 m wurden über 2000 Pagoden gebaut. Viele der Stupas und Pagoden wurden bereits restauriert.

 

Kakku 

Mount Popa

Der "Mount Popa" ist ein erloschener Vulkankegel. An dessen Rand steht ein einzelner 737 m hoher Felsen der "Taung Kalat" genannt wird, auf dem sich ein Tempel befindet. Wer die steilen Treppen erklimmen möchte sollte auf die diebischen Affen achten und da man einen Teil der Strecke Barfuß zurücklegen muss, nicht in deren Exkremente treten (Krankheitserreger). Der "Blumenberg" Mount Popa gilt als die Wohnstätte der "Nats". Die "Nats" sind die Schutzgötter der Birmanen. Der Vulkan "Mount Popa" ist ein Nationalpark mit vielen schönen Blumen und Schmetterlingen.

Inle Lake

Der Inle-See ist der zweitgrößte See Myanmars. Er liegt auf einer Höhe von 875 m im Bergland des Shan Bundesstaats. Der Inle-See ist berühmt für seine Einbeinruderer, die mit dieser Technik die Hände zum fischen frei haben. Auf dem See gibt es schwimmende Felder, die aus Schlamm und Wasserpflanzen bestehen und mit Pfählen am Seegrund befestigt sind. In den Dörfern um den See gibt es viele Märkte, auf denen man die ganze Pflanzenvielfalt der Region entdecken kann. Hier trifft man auch auf die zahlreichen Volksgruppen des birmanischen Hochlands.

Bagan

Bagan ist eine verlassene Königsstadt, die um das Jahr 167 entstand. Im Jahr 1044 kam König Anawrahta an die Macht und führte den Theravada-Buddhismus ein. Das Bagan-Reich wuchs auf die Größe des heutigen Myanmar an. Bagan war damals eine der größten Städte der Welt. Es entstanden rund 6.000 Tempel, von denen heute noch etwa 2.000 erhalten sind. Als Kublai Kahn die Stadt 1287 eroberte war es vorbei, Bagan wurde aufgegeben. Heute stehen die Pagoden und Stupas frei in der Landschaft, einige wurden restauriert.

Bootsfahrt auf dem Irrawaddy

Der Irrawaddy ist die Lebensader Myanmars. Der Fluss entspringt in Tibet (China) und mündet nach 2100 km im Indischen Ozean. Am Irrawaddy liegen die Städte Yangon, Bagan, Mandalay und zahlreiche Tempel. Langezeit war der Strom der wichtigste Verkehrsweg des Landes. Für Touristen lohnt es sich zumindest Teilstrecken auf dem Fluss zurück zulegen. Allerdings dauert die Schiffsfahrt auf dem Irrawaddy sehr lange. Von Mandalay Flussabwärts nach Bagan braucht das Schiff rund 12 Stunden für 200 km.

Strand bei Chaung Thar

Die schönsten Strände Myanmars befinden sich an der Westküste des Landes am Golf von Bengalen. Von Yangon sind es ca. 200 km nach Chaung Thar. Lange Sandstrände mit Palmen und kleinen Tempeln erstrecken sich nördlich des Ortes. In Chaung Thar gibt es schon einige Hotels und Ferienanlagen aber von Massentourismus ist der Ort noch weit entfernt.

U-Bein Brücke

Am südlichen Stadtrand von Mandalay liegt die alte Königsstadt Amarapura. In Amarapura am Taung-Tha-Man-See befindet sich die U-Bein-Brücke. Die längste Teakholz-Brücke der Welt verbindet die beiden Ufer. Sie wurde 1850 von Bürgermeister U-Bein aus den Resten der ehemaligen Hauptstadt errichtet. An beiden Ufern befinden sich buddhistische Tempelanlagen, daher sieht man viele Mönche die auf der Brücke spazieren gehen. Auf der rund 1,2 km langen Holzbrücke gibt es kleine Pavillons, die in den Abendstunden gut besucht sind. Der See ist berühmt für seinen romantischen Sonnenuntergang.

Yangon

Yangon ist nicht mehr die Hauptstadt von Myanmar, seit die Militärregierung 2005 Naypyidaw zum Regierungssitz erkoren hat. Dennoch ist Yangon mit über 5 Millionen Einwohnern die größte Stadt von Myanmar. Yangon wurde als Heerlager gegründet um einen Aufstand im Süden des Landes zu beenden. Yangon heißt: "Ende des Kampfes". Die britischen Kolonialherren nannten die Stadt später "Rangoon". Seit der Unabhängigkeit von Birma (heute Myanmar) heißt die Stadt wieder Yangon. Hauptsehenswürdigkeit ist die goldene Shwedagon-Pagode und die Altstadt von Yangon mit Tempeln, kolonialem Charme, Garküchen und bunten Märkten.

 

Yangon 

Goldener Fels

Der "Goldene Felsen" ist eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten von Myanmar. Er befindet sich im Bergland östlich von Yangon. Die "Kyaik-tiyo-Pagode" steht auf einem Felsen, der bedrohlich über dem Abgrund balanciert. Der Legende nach wurde die Pagode von König Tissa im 11. Jh. errichtet. Er bekam ein Haar Buddhas nur unter der Bedingung, wenn er es sicher in einer Pagode aufbewahren würde, die auf einem Felsen steht, der aus den Tiefen des Meeres geborgen wurde. In der "Kyaik-tiyo-Pagode" befindet sich demnach das Haar Buddhas, das den "Goldenen Felsen" im Gleichgewicht hält.

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Highlights von Myanmar

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